philipp aduatz *) 1982 malerei

 

 

   
     
Zentraler Gradient in Indigo, 2008
Öl auf Leinwand/Aludibond, 125 x 225 cm
 
Gradient Grün, 2008
Öl auf Leinwand/Aludibond,150 x 150 cm
 
Who´s afraid of orange, 2008
Öl auf Leinwand/Aludibond, 125 x 225 cm
   

         
     
Simultankontrast Rot, 2008
Öl auf Leinwand/Aludibond, 125 x 225 cm
 
Simultankontrast Grün, 2008
Öl auf Leinwand/Aludibond,125 x 225 cm
 
Hermann Blau, 2008
Öl auf Leinwand/Aludibond, 125 x 225 cm
   

Die Gemälde, welche optische Phänomene, wie das Hermann Gitter oder den Simultankontrast visualisieren, erzeugen durch die augenscheinliche Machart, den sichtbaren Pinselduktus eine sinnliche Aura, welche ihnen außerhalb der Rauminstallation den Status als freies Kunstwerk verleiht. Die Faszination durch das natürliche Licht des Himmels in gleitenden Farbübergängen wird in diesen Bildern der monochromen Malerei ebenso deutlich wie der Versuch, diese Beobachtungen in ein Bezugsfeld der Naturwissenschaften und der Mathematik zu setzen:  In der Mathematik ist der Gradient ein mathematischer Operator, genauer ein Differentialoperator, der auf ein Skalafeld angewandt werden kann….Für mich ist der Gradient vor allem interessant, weil er eine Art Wahrnehmungsprinzip beschreibt….In meiner Serie habe ich dieses Prinzip mit Wahrnehmungsphänomenen verknüpft, wie etwa mit dem Hermann Gitter bzw. dem Simultankontrast um die menschliche Wahrnehmung herauszufordern.(Philipp Adautz) Daraus ergibt sich der komplexe inhaltliche Kontext dieser Art von Malerei: Das Bild dient als Projektionsfläche des Optischen, zur Visualisierung  von wissenschaftlichen Inhalten und der Wahrnehmung von Zeit in Farbverläufen, welche natürliche Licht- und Farbphänomene des Himmels widerspiegeln. Das Aufkaschieren der Leinwand auf Aludibondplatten stellt einen Bezug zum Abbildhaften der Fotografie her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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