MARKUS PRACHENSKY
(1932 - 2011)

Hongkong Ramble I, 2000                                                                                                                                                                                   Hongkong Ramble II, 2000
Acryl/Leinwand, 155,5 x 115 cm                                                                                                                                                                                    Acryl/Leinwand, 155,5 x 115,5 cm
beide signiert und datiert “Prachensky 00”
beide Verso signiert und betitelt “Markus Prachensky 2000/Hongkong Ramble”




 

Kurzbiografie:
1952 übersiedelte er nach Wien und studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien
1953 Studium der Malerei und Freundschaft mit Hollegha, Mikl, Rainer, Wotruba und Monsignore Mauer. Nach einer Phase der geometrischen Abstraktion entstehen ab
1956 Arbeiten roter, abstrakt-expressionistischer Bilder. 1955 Teilnahme an der Gruppenausstellung in der Galerie St. Stephan. Mitbegründer der Gruppe Galerie St. Stephan.
1957 Ausstellungsbeteiligung in der Wiener Secession, deren Mitglied Prachensky in der Folge wurde. Mehrmonatiger Arbeitsaufenthalt in Paris, wo die Kritik ihn mit Hans Hartung
         vergleicht und er sich im  Künstlerkreis um Michel Tapié und Pierre Restany bewegt.
1958 malt er die Serien Rouge sur noir sowie Rouge sur blanc.
1959 Vorführung der Schüttaktion peinture liquide im Wiener Theater am Fleischmarkt und Beteiligung an der Documenta II. in Kassel.
1960 erfolgt die zweite Aufführung Peinture liquide im Stadttheater von Aschaffenburg im Rahmen seiner großen Retrospektive. Für die Galerie St. Stephan malt er die Serie Rouge sur
        Blanc – St. Stephan
mit einem 2,8 x 10 m großem Hauptbild. Julien Alvard zeigt seine Arbeiten im Musée du Louvre in Paris im Rahmen der Ausstellung Antagonismes.
1962 Ausstellungsbeteiligung in der Pariser Galerie Le Soleil dans la tête. 1964 arbeitete er in Bern,
1966 in Berlin und Stuttgart.
1967 wird seine Arbeit im Pavillon der Weltausstellung in Montreal gezeigt und er übersiedelt nach Amerika, wo der Kritiker Clement Greenberg sich für seine Arbeit einsetzt. Im Atelier in
         Los Angeles arbeitet er an den Bildern Los Angeles – cardboard.
1968 entstehen die California-paintings nach Reisen in die Wüsten und zu den Salzseen um L.A. Er zeigt seine Arbeiten im Los Angeles County Museum of Art. 1971/72 Rückkehr nach
         Wien. Otto Mauer eröffnet seine Ausstellung Prachensky – Bilder aus Wiener Privatbesitz 1952-1971 in der Galerie Kaiser.
         Beteiligung an der Ausstellung Das große Format im Künstlerhaus.
1974 Teilnahme an der Eröffnungsausstellung Hommage à Msgr. Mauer in der Galerie Ulysses John Sailers in Wien, der ihn hinfort vertritt.
1977 besucht ihn Clement Greenberg gemeinsam mit Kenneth Noland in seinem Atelier in Wien.
1979 Retrospektive in der Akademie der bildenden Künste in Wien
1980 Italienreise.
1983 -2000 Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Meisterschule für Malerei.
1987 stellte er in Darmstadt und Krakau aus. Teilnahme an der Europalia 87 in Brüssel. Längere Studienreisen durch Sardinien folgten.
1990 Grosse Retrospektive in der Ulysses Gallery in New York.
1992 erhielt Prachensky die goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien. Reise nach Paestum
1996 nach Ägypten. Teilnahme an der großen Ausstellung Kunst aus Österreich 1896 –1996 in Bonn.
1997 große Retrospektiven in der Neuen Galerie der Stadt Linz, im Kulturhaus Graz und im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck.
1999 in Hongkong und Bangkok,
2000 Aufenthalt in Kalifornien
2001 Berufung in die Kurie für Kunst des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst
2006 in der Ausstellung der Sammlung Essl Österreich: 1900 - 2000. Konfrontationen und Kontinuitäten vertreten.
2007 Verleihung des Grossen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Ausstellung PRACHENSKY – Frühe und späte Werke, der Sammlung Essl
2008 veranstaltet das Wiener Künstlerhaus eine große Retrospektive. Die Albertina zeigt seine Arbeiten im Rahmen der Ausstellung Nach 1970. Österreichische Kunst aus der Albertina
2009 werden seine Werke in der Ausstellung Expression und Meditation. Aus der Sammlung Rombold im Erzbischöflichen Diözesanmuseum in Wien gezeigt.
2010 zeigt das Lentos Kunstmuseum Linz seine Arbeiten in der Ausstellung You never know what will happen next. Die Sammlung 1900 – 2010.

 

 

 

 

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