




alex kiessling
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Im Rahmen des malerischen Realismus verfolgt Alex
Kiessling im wesentlichen zwei Wege des künstlerischen Ausdrucks. Beide Varianten handeln von der „Macht der Bilder“. In seiner Serie zu den „Schwimmern“ geht es um frappierende Korrespondenzen des Unbewussten mit der Banalität von Alltagserfahrungen. Eine scheinbar harmlose Szene mutiert zur kafkaesken,beklemmenden Angstvision. Der expressive Realismus suggeriert eine Intensität der sinnlichen Wahrnehmung, welche wie der Schrei der dargestellten Figuren ein maximales Spannungs- moment vermittelt.
In der zweiten Variante im Rahmen der Serie „Bilder-Räume“ stellt Kiessling voneinander unabhängige Szenenfragmente, die er aus dem Kontext gängiger Klischees, Medienbilder und Alltagserfahrungen löst, in einen räumlichen Bezug.
Es beginnt ein Dialog der besonderen Art. „Ich will keine abgeschlossenen Geschichten erzählen oder endliche Zustände erzeugen, die den magischen Moment des Mysteriösen und des Ungewissen zerstören, und damit den Sinn des Bildes vernichten würden.“ Aus Netzwerken disparater medialer, realer und imaginärer Eindrücke generiert sich die „Matrix der Bilder“, welche Bewusstsein und Identität bestimmt.
Die glatte Faktur Kiesslings lässt seine Bildkreationen als authentische Abbilder inner Visionen erscheinen. Seine Malerei reflektiert das Unbewusste als Entstehungsort der Bilder, welche sich auf subtile Weise im Vorstellungsvermögen festsetzen.































